Kategorie-Archiv: Arduino-Familie

Bunte LED-Streifen mit WS2812B und Arduino

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Seit geraumer Zeit sind LED-Streifen mit Farbwechselfunktion auf dem Markt. Oft gibt es mit Lebensmitteldiscounter die Kombination aus 150 LEDs, Netzteil und Fernbedienung (mit 16 Farben oder so) für etwa 25 bis 30 Euro. Pro LED sind bis zu 0,2 Watt Leistung möglich – auf voller Leistung bringt solch ein Band demnach 25 bis 30 Watt. Realisiert sind diese Lichtbänder meist mit LED-Bausteinen WS2812, dabei handelt es sich um drei LEDs (rot, grün und blau) und einen kleinen Microcontroller auf einem einzigen Die. Der Clou ist, dass sich jede LED einzeln adressieren lässt und für jeden Farbkanal 8 Bit möglich sind – in der Summe ergibt das die 16 Millionen Farben, die wir vom Computer-Monitor kennen. Weiterlesen

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Legal, illegal – scheissegal?

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In der letzten Zeit kommt immer wieder die Frage nach Arduino-Klonen, -Kopien und Derivaten auf. Für den geschickt in China bestellenden Privatkäufer sind Klone und Derivate zu 1/4 bis 1/3 des originalen Preises erhältlich. Immer wieder warnen Webseiten oder dem Arduino-Projekt nahe stehende Personen vor Fälschungen – doch was ist legal, was ist illegal, wo sind Klone und Derivate erwünscht und wo “moralisch verwerflich” oder gar strafrechtlich bedenklich? Weiterlesen

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Brücken bauen – die Bridge-Bibliothek des Arduino Yún

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Wer schnell Sensoren oder Aktoren ins Netz bringen möchte, verwendet dafür häufig “normale” AVR-Microcontroller und kombiniert diese mit Ethernet- oder Wifi-Shields. Das ist relativ günstig – ein Pro Mini Klon plus Ethernetmodul kostet etwa 10 Euro, verlangt den kleinen Microcontrollern aber einiges ab – an moderne Sicherheitsfeatures wie HTTPS oder auch nur HTTP-Authentifizierung ist nicht zu denken. Andererseits haben Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi oder Banana Pi meist keinen Analog-Digital-Wandler und fordern von Arduino-Nutzern, dass sie sich an neue Programmiersprachen gewöhnen müssen – Zudem bedeutet der Wechsel zu Banana Pi oder Raspberry Pi, dass alte Arduino-Sketches nicht weiterverwendet werden können. Weiterlesen

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Rosenkrieg in der Arduino-Familie

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Bis vor einigen Monaten schien die Welt noch in Ordnung: Das Arduino-Projekt um Massimo Banzi betreute die Software und pflegte die Community, die Hardware wurde beim Auftragsfertiger “Smart Projects S.R.L.” in Italien hergestellt, der unter Gianluca Martino früh diese Aufgabe übernahm und seit Anbeginn das Arduino-Projekt begleitete. Der vergleichsweise hohe Preis der Boards – ein Uno kostet etwa 24 Euro, legale chinesische Klone, die einen brauchbaren USB-Seriell-Wandler verwenden, sind bereits für 5 Euro zu haben – diente als Rechtfertigung, mit dem Kauf der Boards die Entwicklung der Software und die Betreuung der Community quer zu subventionieren.

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Neues Buch, neue Baustellen und neue Plattform

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In den letzten Monaten hat sich hier leider wenig getan. Das wird sich in den nächsten Wochen sicher ändern. Einer der Gründe ist das Buch, welches ich gerade fertigstelle: Sensoren am Arduino: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen: Zeigen Sie dem Arduino in über 20 Projekten mit analogen und digitalen Sensoren die Welt. Das Buch wird Ende März erscheinen. Ihr seht: Ich befinde mich im Endpsurt. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, es geht um Sensoren und deren Auswertung, aber auch die Datenweitergabe per Funk, das Ein-Euro-SD-Shield und lustige Sachen, die man mit Sensorwerten so machen kann. Dabei ist ein simpler Roboter, der durch die Wohnung fährt oder eine Telefonwählscheibe, die als Retro-Nummernblock für den PC dient und ein “Clapper”, mit dem man per Doppelklatschen das Licht ein- und ausschalten kann. Weiterlesen

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Emils Ampel: Attiny45 im Tiefschlaf

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Während meiner Arbeit am Buch “Hausautomation mit Arduino” entdeckte mein mittlerweile vierjähriger Sohn drei Leuchtdioden. Rot, gelb, grün. Die Frage war nahe liegend: “Papa, baust Du mir eine Ampel?”. Klar baut Papa eine Ampel, zumal ein paar kleine ATTINY45-20PU herumliegen, die dafür genau richtig erscheinen. Eine größere Herausforderung ist da schon die Frage nach dem Energieverbrauch: Ich wollte, dass die Ampel auch mit drei fast toten (0,9V Klemmenspannung) AA-Zellen noch ewig Standby hat und dass man sie nicht einfach anschalten und vergessen kann – denn bei ca. 20mA sind selbst frische AA-Zellen in fünf Tagen leer. Und fünf Tage in der Spielzeugkiste sind keine Zeit… Weiterlesen

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Evolution des Rasterduino – Barebone-Arduino für 5€

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Für viele meiner kleinen Projekte nehme ich nackte Atmega328-Microcontroller, wenn gerade keine billigen Pro Minis zur Hand sind: Versandhändler wie Reichelt liefern die µCs meist binnen 48 Stunden. Für die Maker World in Friedrichshafen galt es eine Art “standardisiertes” Design zu finden – davon habe ich zwei ausgetüftelt, die leicht nachzubauen sind, und den Bau eigener Shields aus Streifen- oder Lochrasterplatinen unterstützen. Dafür habe ich darauf geachtet, die Buchsenleisten so zu platzieren, dass das Shield immer richtig aufgesteckt wird (wenn die volle Größe verwendet wird). Benötigt werden die folgenden Bauteile:
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Bastelstunde auf der Makerworld in Friedrichshafen

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Auf der Makerworld in Friedrichshafen werde ich fast den gesamten Samstag auf dem Franzis-Stand zugegen sein und wenigstens zwei Stunden mit Euch löten. Gelötet werden entweder nackte “Rasterduino”, also Minimal-Arduino, die lediglich aus dem Atmega, einem Kondensator und einem Widerstand bestehen oder Huckepack-Arduinos zum Aufstecken auf den RaspberryPi. In diesem Fall erfolgt die Kommunikation per IC. Der Raspberry Pi bekommt damit Arduinos analoge Ports nach gerüstet und es kann Hardware genutzt werden, die sonst auf dem Raspberry Pi gar nicht oder sehr instabil unterstützt wird. Weiterlesen

Submenü  für Spannungs- und Browout-Einstellungen in Arduino 1.5.

Hardware: “Pure” Atmega328P mit Arduino 1.5

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Bareduino, Arduino on a Breadboard oder Rasterduino (so nenne ich quasi pure Atmega328p im Buch) sind bei Bastlern recht beliebt, wenn Schaltungen dauerhaft mit wenig Kosten aufgebaut werden sollen: Während Uno und Co mit mehr als 25€ zu Buche schlagen, liegt der Preis für einen nackten Atmega328P bei weniger als fünf Euro – sogar, wenn man ihn schnell mal beim blauen C in der Fußgängerzone holt. Dazu kommt, dass der Breadboard-Arduino mit niedrigerem Takt (und damit niedrigerer Versorgungsspannung) versehen werden kann als es bei einem Pro Mini 16MHz oder Uno der Fall ist.
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